Thomas Piel

Thomas Piel

1974 in Köln geboren, studierte Violoncello bei Prof. Christoph Richter an der Folkwang-Hochschule in Essen, wo er im Jahre 2000 die Diplomprüfung mit Auszeichnung absolvierte. Danach widmete er sich einem Aufbaustudium bei Prof. Ksenija Jankovich. Er besuchte Meisterkurse u.a. bei Mstislav Rostropowitsch Yvan Chiffoleau, Siegfried Palm, Thomas Demenga u.a. Im Jahr 2000 war er Teilnehmer an der 8. Orchesterakademie des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Mstislav Rostropowitsch.

Thomas Piel war 1998 Mitbegründer der Gruppe eMex, eines Ensembles für neue Musik. Dort hatte er die Gelegenheit, Werke von Nikolaus A. Huber, Sven Ingo Koch, Valerio Sannicandro, Erik Janson, Gerhard Stäbler, Carola Bauckholt und Isabel Mundry zusammen mit den Komponisten zu erarbeiten. Werke für Violoncello solo von Luis Antunes Pena und Martin Schüttler hat er uraufgeführt.

In der Zeit von 1997 bis 2001 war Thomas Piel Solocellist der Westfälischen Kammerphilharmonie Gütersloh, mit der er auch als Solist aufgetreten ist, u.a. mit „Introduktion, Thema und Variationen“ für Violoncello, Streichorchester und Harfe von Hans Werner Henze. Ebenso spielte er Cellokonzerte von Friedrich Gulda, Cristobal Halffter und Enrico Mainardi mit der Real Filharmonia de Galicia in Santiago de Compostela, bei der er seit 2001 tätig ist. Ausserdem wirkt er in verschiedenen Kammermusikgruppen mit, zum Beispiel im Atlantic-Arts-Trio und in Vertixe Sonora, einem weltweit konzertierenden Ensemble für Neue Musik. Regelmäßig gestaltet er Sonatenabende zusammen mit seiner Frau, der Pianistin Emmanuelle Janisz. Sein spezielles Interesse an bedeutenden Cellovirtuosen des 20. Jahrhunderts hat zu Konzerten und Vorträgen über Pablo Casals, Gaspar Cassadó, Enrico Mainardi, Paul Tortelier und Siegfried Palm geführt, welche er in Spanien, Deutschland, Frankreich und der Schweiz gegeben hat.

Max Westermann

Max Westermann

geb. 1987, erhielt seinen ersten Trompetenunterricht im Alter von acht Jahren bei seinem Vater Horst Westermann (1. Solotrompeter der Essener Philharmoniker). 2004 wurde er Jungstudent und 2007 ordentlicher Student an der Folkwang Universität Essen bei Prof. Uwe Köller. Von 2009 bis 2013 studierte er an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Hannes Läubin.

Schon als Jungstudent wirkte er als Solotrompeter in diversen Ensembles mit, wie der Orchesterakademie und dem Landesjugendorchester NRW, der Jungen Deutschen Philharmonie und der Jungen Philharmonie Köln.

Seitdem trat er u.a. mit dem Bachkollegium München, den Münchener Symphonikern, Mitgliedern des Bayerischen Rundfunks, dem Bach-Collegium Stuttgart, der Hongkong Sinfonietta, dem Frankfurter Museumsorchester, dem Sinfonieorchester des WDR und dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover als Solotrompeter auf, unter Dirigenten wie Kent Nagano, Helmut Rilling, Hansjörg Albrecht, Mariss Jansons und Adam Fischer. Konzertreisen führten ihn nach China, Hongkong, Russland, Griechenland, Italien, Korea, Japan und Südamerika.

Als Solist trat Max Westermann u.a. mit dem Essener Jugend-Symphonie-Orchester, dem Kammerorchester Louis Spohr Kassel, dem Mainzer Kammerorchester und dem Orchester Shenzen sowie mit Organisten wie Christian Schmitt, Prof. Jürgen Kursawa und Prof. Luca Scandali auf. Zudem engagierte er sich in zahlreichen Kammermusikensembles.

2014 war er Dozent im Meisterkurs von Helmut Rilling an der Musikhochschule Weimar. Seit dem Wintersemester 2013/14 hat er einen Lehrauftrag für Trompete und Kammermusik an der Universität Kassel. Seit 2010 ist Max Westermann Solotrompeter im Staatsorchester Kassel.